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4x Gold beim
WSKA - Shotokan - World-Cup in Bydgoszcz/Polen am 22./23.
September 2007
12 Athleten nahmen am diesjährigen
Worldcup der Stilrichtung Shotokan für das DKV
Team teil. Das Team setzte sich aus Kerstin Merkert,
Sabine Schneider, Franziska Krieg, Wasja Baumann, Nika-Wolk
Tsurtsumia, Stefan Müller, Nicolo Grigolo, Heinrich
Leistenschneider, Mohammad Abu Wahib, Michael Haas und
Manuel Pistner und Anjela Tazidinova zusammen. Begleitet
wurde das Team weiterhin von den internationalen Kampfrichtern
Klaus Sterba, Mija Suck und Martin Duffner sowie der
DKV-Arztin Sybille Godeck und dem Teamleiter Gunar Weichert.
Bedingt durch die unterschiedlichen Anreisezeiten der
Teilnehmer hatte Gunnar Weichert zunächst mit etlichen
Schwierigkeiten (Transfer, Trainingsmöglichkeiten,
etc.) zu kämpfen. Nichts desto trotz war die Stimmung
im jungen, deutschen Team gut. Dazu trug sicherlich
bei, dass viele Dinge geschlossen unternommen wurden,
von der Anwesenheit des gesamten Teams in der Halle
während aller Entscheidungen bis hin zum gemeinsamen
Essen gehen.
Kata Einzel Junioren weiblich
Den ersten Tag eröffneten, mit Einzeldisziplinen,
unsere Junioren. Den Anfang machte Franziska Krieg vom
USV-Erfurt. Die erste Flaggenrunde überstand sie
souverän gegen eine Schwedin mit 4:0. In der zweiten
Vorrunde wurde es etwas knapper, jedoch gelang Franziska
der Sprung in die Zwischenrunde. In der Zwischenrunde
konnte die Erfurterin sich durch eine überzeugende
Leistung für das Finale qualifizieren. Von zweiter
Stelle startend konnte sie die Kampfrichter mit einer
hervorragenden Unsu von sich überzeugen. Die Gegnerinnen
aus Österreich, Polen und Italien konnte sie somit
auf die nachfolgenden Plätze verweisen und wurde
Weltcupsiegerin.
Kumite Einzel Junioren weiblich
Anders als bei den Meisterschaften der EKF und WKF
gibt es bei der WSKA keine Gewichtsklassen. Anjela Tazidinova
ging in der Disziplin Damen Kumite Einzel (18-21 Jahre,
Juniorinnen) an den Start. Durch ihre dynamische und
flexible Kampfweise avancierte sie schnell zum Liebling
der Zuschauer und Kampfrichter. In den Vor- und Zwischenrunden
ließ sie gegen ihre Gegnerinnen aus der Schweiz,
Italien und Polen nichts anbrennen und auch den Halbfinalkampf
gegen die Serbien Pavelina Ikonic konnte sie klar für
sich entscheiden. Mit festem Siegeswillen ging sie in
den Finalkampf gegen die Amerikanerin Jenna Weber und
gewann die Begegnung überlegen mit 2:0 Punkten.
Nach dem Gewinn der Goldmedaille herrschte ein Riesjubel
im Lager der deutschen Delegation.
Kata Team Senioren weiblich
Am Sonntag fanden dann die Kata-Team sowie die Herren
Kumite Einzel Starts der Senioren statt. Bei den Mannschaften
wurde als erstes eine Zwischenrunde ausgetragen bei
der die Katas frei wählbar sind. Das Damen-Trio
des USV-Erfurt (Franziska Krieg, Sabine Schneider und
Kerstin Merkert) konnten sich in dieser Runde mit einer
guten Gojushiho Sho Punktgleich mit zwei Mannschaften
in die Endrunde kämpfen. In dieses ziehen die vier
Punktbesten. Im Finale bewiesen die Mädels, an
zweiter Stelle startend, Nerven. Mit einer synchronen
und dynamischen Unsu sowie zwei Zehnteln Vorsprung,
sicherten sich vor Polen, Österreich und Italien
den Sieg des Weltcups.
Kata Team Senioren männlich
Bei den Männern aus Frankfurt (Mohammad Abu Wahib,
Michael Haas und Manuel Pistner) lief es sogar noch
besser. In der Zwischenrunde starteten sie mit einer
starken Gojushiho Sho. Als Punkterste taten sie es den
Damen gleich und sicherten sich einen Platz in der abendlichen
Endrunde. In dieser setzten sie sich dominant ebenfalls
mit einer starken Unsu gegen die Mitstreiter aus Italien
und Österreich durch. Somit war die Vierte Gold-Medaille
gesichert.
Leider konnten sich nicht alle Athleten erfolgreich
platzieren und schieden in den Vorrunden aus teilweise
überaus unglücklich und knapp aus. Dennoch
war es in diesem Jahr mit vier Goldmedaillen ein unerwartet
gutes Ergebnis für das Shotokan DKV-Team.
Abschließend bleibt zu sagen, dass bei dieser
Meisterschaft insgesamt eine sehr freundschaftliche
Atmosphäre herrschte und dass sich unser noch junges
deutsches Team hervorragend präsentiert hat. Dadurch
waren spätestens bei der Fare-Well-Party am Sonntagabend
alle Enttäuschungen (fast) vergessen und die erreichten
Erfolge wurden gemeinsam mit den anderen Teams gefeiert.
Dieses höchste Shotokan-Stilrichtungsturnier wurde
von allen Athleten als eine positive Erfahrung aufgenommen.
Gunar Weichert
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